Avengers: Infinity War & Endgame

Ich habe versucht mich von dem Hype nicht anstecken zu lassen und wollte mir aus Protest den Avengers Endgame nicht ansehen. Kein Betteln und keine Überredenskünste konnten mich davon abbringen.

Nun ja, richtig stur war ich noch nie und habe deswegen entschieden mir den Film doch anzusehen (als vermutlich einer der letzten Menschen der Welt). Und weil Endgame alleine nicht reicht und ich mich kaum an die letzten Filme erinnern konnte, musste gleich mal ein double feature her. Ein aufgepimpter Lazy Sunday war geboren.

Von Anfang an…

Da ich am Samstag mein prüfungsfreies Wochenende feiern wollte, war ich bis tief in die Nacht feiern, ich dachte, dass ich am Sonntag genug Zeit hätte auszuschlafen, bis die Filme um 12:30 Uhr losgehen.

Naja, falsch gedacht… Natürlich bin ich zu spät aufgestanden und mit nassen Haaren, von der morgendlichen Dusche und ohne Frühstück ab ins Mega Plex Plus City in Pasching.
Da das Frühstück auch ausfiel, mussten die Nachos herhalten. Ein Kindheitstraum wurde wahr 🙂

Infinity War

Den Anfang eines sechsstündigen Kinoaufenthalts machte Infinity War.
Gleich zu Beginn stirbt bei einem Kamp Loki und man glaubt, für kurze Zeit, dass auch Thor das Zeitliche gesegnet hat. Hulk wird durch irgendeinen Regenbogenstrahl zurück zur Erde geschickt.
Zu dieser Zeit habe ich noch keinen Plan worum es geht, da mir anscheinend doch mehr Filme fehlen, als ich dachte.

Was solls… ich werde früher oder später schon checken worum es geht.
Glücklicherweise ist Thor nicht tot und wird von den Guardians of the Galaxy gefunden. Ich bin nicht die Einzige, die sich freut, dass er überlebt hat, auch Rocket Raccoon ist von ihm hin und weg und beschreibt ihn als hätte ein Pirat ein Baby mit einem Engel gemacht. Dem kann ich nur zustimmen.

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Thanos schafft es einen Stein nach dem anderen zu finden, während unsere Helden kläglich scheitern. Zeitweise bin ich auch ein bisschen genervt, weil ich auf Happy Ends stehe und irgendwie keines in Sicht ist.

Es kommt wie es kommen muss. Er findet wirklich alle Steine und schnippt. Oh mein Gott er schnippt. Hört sich lächerlich an, hat aber schlimme Konsequenzen, denn er löscht damit die halbe Bevölkerung des Universums aus. Damit endet Infinity war.

Da ich so richtig angefixt war, konnte ich Endgame kaum erwarten.

An alle, die Endgame noch nicht gesehen haben und noch später dran sind als ich, sollten jetzt nicht mehr weiterlesen, SPOILERALARM!

Endgame

Wie gesagt, die Pause schien ewig zu dauern und endlich ging es los. Vor Aufregung habe ich auf die Klopause vergessen und meine Nachos blieben, trotz „Frühstücksausfall“ auch unberührt.

Endlich ging es los. Gleich zu Beginn wird Thanos von Thor (Chris Hemsworth) getötet, weil er die Infinity Steine zerstört hat.
Die übrig gebliebenen Avengers sind deprimiert. Thor wird zum Fettsack, Black Widow ist gelangweilt und Hawk Eye wird zum Serienkiller.
Der Einzige, der irgendwie glücklich scheint, ist Iron Man. Dieser ist mittlerweile mit Pepper Potts verheiratet und hat eine fünfjährige Tochter.

Auf einmal taucht Ant Man auf, ja, auch den haben sie mit ins Boot geholt, der vorschlägt eine Zeitmaschine zu bauen.

Die Avengers kommen wieder zusammen und reisen durch die von Iron Man gebaute Zeitmaschine in die Vergangenheit und besorgen alle Steine.
Black Widow kehrt nicht zurück, da sie sich für den Seelen Stein opfert, stört mich aber nicht wirklich, da ich sie sowieso nie leiden konnte.
Thanos bekommt Wind davon und schafft es in die Zukunft zu kommen.

Der Endkampf beginnt.

Am Ende heule ich doch wie ein kleines Mädchen, da Iron Man stirbt und er nicht glücklich und bis ans Lebensende mit seiner Pepper vereint sein kann.

Wie gesagt, ich stehe auf Happy Ends.

Meiner Meinung nach ist der Film etwas zu viel des Guten. Sie haben so ziemlich jeden, der jemals in einem Avengers Film aufgetaucht ist, rausgekramt und mitspielen lassen, auch wenn es nur für zwei Minuten war.